Lithographie (Steindruck)

am 24.02.2020

Ein Bericht von Silka Hahn-Weloglawetz

Wir besuchten wir die Künstlerin Gerten Goldbeck in ihrem Atelier in Eimsbüttel, um uns in die Kunst des Steindrucks einweisen zu lassen.

Der Steindruck wurde zwischen 1796 und 1798 von Alois Senefelder erfunden und erlebte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert. In dieser Zeit war die Steindruckerei einer der größten industriellen Gewerbezweige in Deutschland. Sehr schnell nach der Erfindung entdeckten Künstler/innen die Lithographie für sich. Einer der ersten und bekanntesten Künstler, der die Lithographie intensiv nutzte, war Toulouse-Lautrec. Seine künstlerischen Plakate für die Folies Bergère sind wohl jedem bekannt. Aber auch heute nutzen noch viele Künstler/-innen die Lithographie, da sie von den manuellen Drucktechniken der Malerei am nächsten kommt.

Die Steinplatten, die für die Lithographie verwendet werden, kommen aus Solnhofen im Altmühltal. Solnhofer Plattenkalk besteht zu 93 - 96% aus Kalk. Im Gegensatz zu Marmor enthält er keine Einschlüsse und ist somit für die Druckerei sehr gut geeignet. Auf die feingeschliffene Steinplatte wird mit einem fetthaltigen Stift die Zeichnung seitenverkehrt aufgebracht. Durch das Einreiben mit einer Lösung aus Gummi arabicum und Salpetersäure verändert der Stein seine Oberflächenstruktur, er wird porös. Dadurch nimmt der Stein an den unbemalten Stellen Wasser an, an den mit dem fetthaltigen Stift bemalten Stellen hält der Stein die aufgewalzte Druckfarbe. Nach dem Einwalzen mit Farbe wird das zu bedruckende Papier aufgelegt und anschließend mit einer speziellen Lithographiepresse gedruckt. Dabei entstehen zunächst Andrucke, da sich der Druckstock erst mit Farbe „füllen“ muss. Für Mehrfarbdrucke bedarf es je Farbe stets einer neuen Farbplatte.

Dieses Vorgehen konnten wir vor Ort erleben und einige von uns legten „selbst Hand“ an, sowohl als Künstler (siehe Abbildung) als auch beim Bedienen der Presse, was schon etwas Kraft erforderte.

Es war ein sehr interessanter und unterhaltsamer Vormittag.

Gesunde Ernährung im Alter

am 06.11.2019

Ein Bericht von Ulla Bruns

Ein Vortrag in der City Nord ist für viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen ein gern genutzter Anlass, sich zu treffen. Aus diesem Grund lädt der Seniorenverein auch vorab zu Kaffee und Kuchen ein. Daran ändert sich auch nichts, wenn es um das Thema „Gesunde Ernährung im Alter“ geht. Trotzdem fragten sich wohl viele, ob ihnen der Kuchengenuss auch nach dem Vortrag noch mit gutem Gewissen möglich wäre.

In ihrem sehr unterhaltsamen Vortrag erfuhren die Zuhörer viel über die Veränderungen des Körpers mit zunehmendem Alter und wie man am besten damit umgehen kann. Es gab Tipps zu mehr oder weniger empfehlenswerten Nahrungsmitteln und Essgewohnheiten. Aber auch viele andere Verbraucherthemen wurden besprochen. So ging es um Nahrungsergänzungsmittel, Mogelpackungen im Supermarkt, die „Zuckerfalle“, Bio-Siegel, Etikettenschwindel und die neue Kennzeichnung mit der Nähwert-Ampel „Nutri Score“.

Zum Abschluss wurden noch viele Fragen des sehr interessierten Publikums beantwortet.

Die gute Nachricht zum Schluss: Wir werden uns auch weiterhin vorab zu Kaffee und einem Stück Kuchen treffen.

Vereinsevent im Internationalen Maritimen Museum

am 04.11.2019

Ein Bericht von Ulla Bruns

Schon lange vor der geplanten Öffnung trafen die Ersten der 350 angemeldeten Besucher im „Catch of the Day“ ein. Dort kam es in entspannter Atmosphäre bei einem Fischbrötchen und einem Getränk zu vielen schönen Begegnungen.

Um 19 Uhr begrüßte unser Vorsitzender, Bernhard Lamprecht, die Gäste und eröffnete den „offiziellen“ Teil des Abends. Im Rahmen der Begrüßung wurden 5 Trainingsfahrten am Schiffssimulator unter den Mitgliedern verlost, über die sich alle Gewinner sehr freuten.

Danach strömten die Gäste ins Museum, um alle 9 Decks zu erkunden. Besonders gut besucht waren die Punkte, an denen Guides in spannenden Kurzführungen Details zu den Exponaten erläuterten. Gerne standen diese ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museums auch für die vielen Fragen des sehr interessierten Publikums zur Verfügung.

In der Modellbauwerkstatt wurde deutlich, wie mühevoll und arbeitsintensiv die Aufgaben sind, die hier für das Museum ausgeführt werden. Besonders hier würde sich das Museum über weitere ehrenamtliche Mitarbeiter freuen.

Viele Gäste ließen den gelungenen Abend im „Catch oft he Day“ beim Klönschnack mit den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen ausklingen.

Abschließend sei zu sagen, dass es auch bei den Fahrten am Schiffsimulator dank der aufmerksamen Betreuung nicht zu größeren Havarien kam.

Besichtigung des Wildwuchs Brauwerks

am 26.09.2019

Ein Bericht von Ulla Bruns

Um 11:30 begrüßte uns der sympathischen Braumeister „Fiete“ Matthies mit einem frischgezapften Bier im gemütlichen eingerichteten Raum neben der Brauerei.

Nach einem kurzen Rückblick auf die bisherige Entwicklung des Brauwerks, das seit 2018 in Wilhelmsburg zu Hause ist, ging es in die Brauerei.

Sehr anschaulich wurde uns erläutert, wie aus Malz, Hopfen, etwas Hefe und Wasser sehr unterschiedliche Biere gebraut werden. Verarbeitet werden hier ausschließlich biologisch angebaute Zutaten. Damit ist Wildwuchs eine der wenigen Bio-Brauereien in Deutschland!

Alle Stationen des Brauprozesses konnten wir aus der Nähe betrachten und an einigen Stellen auch das unfertige Bier probieren. Wir waren aber einvernehmlich der Meinung, dass das fertige Produkt vorzuziehen ist.

Zum Abschluss hatten wir noch einmal die Gelegenheit, uns unterschiedliche Biere aus dem Sortiment schmecken zu lassen.

Besichtigung des Automuseums Prototyp

am 20.09.2019

Ein Bericht von Silka Hahn-Weloglawetz

Heute führte uns unser Weg in die Hafen-City zum Automuseum Prototyp. Trotz der in der Hamburger Innenstadt stattfindenden großen Klimademonstration erreichten alle Teilnehmer rechtzeitig das Ziel.

Das Automuseum Prototyp präsentiert seit 2008 auf rund 2.500 m2 seltene Sport- und Rennwagen aus 70 Jahren Automobilhistorie. Zu sehen sind in dem denkmalgeschützten und sorgsam modernisierten Fabrikgebäude nicht nur PS-Raritäten, es werden auch interessante Einblicke in das Leben der Personen gewährt, die den Automobilsport geprägt haben.

Unser Guide Mike hat die Führung sehr informativ und kurzweilig gestaltet und wir haben viele interessante Autos gesehen, u.a. auch den „Ur-Käfer mit Brezelfenster“, einen der ersten Porsche-Rennwagen, auch bekannt als „Berlin – Rom Wagen“ (Baujahr 1939) und das Auto, mit welchem Michael Schumacher seine erste Formel 1-Weltmeisterschaft gewonnen hat.

Interessant war auch die modellhafte Demonstration der Aerodynamik im Windkanal.

Die Veranstaltung fand großen Anklang bei allen Teilnehmern.

Besichtigung der St. Michaeliskirche

Ein Bericht von Silka Hahn-Weloglawetz

Am 4.7.2019 war es soweit. Um 14.00 Uhr wurden wir in der Turmhalle der Michaeliskirche von unserer Kirchenführerin Frau Poppels begrüßt.
Die evangelische Hauptkirche St. Michaelis, kurz der „Michel“, ist der bekannteste Kirchenbau Hamburgs und gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands.

Der erste Kirchenbau an dieser Stelle wurde 1647 errichtet. Schon 1750 brannte die Kirche nach einem Blitzeinschlag bis auf die Grundmauern ab. Im Jahr 1751 wurde der Grundstein für die Kirche in der heutigen Form gelegt und im Oktober 1762 wurde die Kirche geweiht. Im Juli 1906 fing der Turm bei Lötarbeiten Feuer. Teile des Turmes und die Uhrzeiger stürzten auf das Kirchenschiff und die Kirche brannte erneut bis auf die Grundmauern nieder.

Auf Wunsch der Hamburger Bevölkerung wurde die Kirche in der alten äußeren Form wiederhergestellt, allerdings diesmal mit einer feuerfesten Konstruktion aus Stahl und Beton anstelle der früheren Holzkonstruktion. Die Bauarbeiten dauerten 6 Jahre und im Oktober 1912 wurde der „Michel“ wiedereröffnet.

Wir hatten Gelegenheit, die große Orgel auf der Westempore und die Konzertorgel aus der Nähe zu betrachten. Vom Generalspieltisch aus können außer diesen beiden Orgeln auch das sog. Fernwerk, welches sich im Dachboden der Kirche befindet, gespielt werden.

Jeden Tag um 12.00 Uhr mittags findet eine kurze Andacht statt und es erklingen hierbei auch die Orgeln des „Michels“.

Als besonderes „Sahnehäubchen obendrauf“ durften wir einer Orgelprobe mit Gesang lauschen.

Anschließend ging es dann noch hinab in die Krypta der Kirche. Unter der St. Michaeliskirche verbirgt sich eine einzigartige Gruftanlage, in der von 1762 bis 1817 bestattet wurde. Über 2000 Menschen fanden in diesen Gräbern ihre letzte Ruhestätte, darunter auch der städtische Musikdirektor Carl Philipp Emanuel Bach. Heute wird die Krypta für vielerlei Veranstaltungen genutzt und zur Weihnachtszeit findet hier ein wunderschöner Weihnachtsbasar statt.

Unsere Führung durch den „Michel“ gestaltete sich außerordentlich informativ und unterhaltsam und wir haben viel Wissenswertes erfahren.

Besichtigung des Hamburger Großmarktes

am 31.05.2019

Ein Bericht von Magret Volgmann

So früh begann noch keine Veranstaltung! Um 5:45 Uhr morgens erwartet uns Joachim Köhler vor den Hallen des Hamburger Obst- und Gemüse-Großmarkt, in denen er 47 Jahre mit Frischwaren gehandelt hat.

Nachdem alle Teilnehmer mit Sicherheitsschuhen und Warnwesten ausgerüstet sind, beginnt er seine engagierte Führung durch die 220 Meter lange Markthalle. Sie wurde 1962 eröffnet und seit 1996 steht die besondere Betonschalen-Konstruktion mit wellenförmigem Dach unter Denkmalschutz. In den 80er Jahren erfolgte die Erweiterung um den Blumen-Großmarkt.

Rund 400 Marktfirmen mit etwa 3500 Angestellten machen an sechs Tagen pro Woche die Nacht zum Tag. Bereits vor Mitternacht beginnt der Handel und als wir die Hallen betreten, haben viele der Anbieter bereits das Gelände verlassen. Mehr als 5000 Händler und Gastronome kaufen hier regelmäßig ihre Waren ein. Das Sortiment von Obst und Gemüse sowie Kräuter, Nüsse u.v.m. ist sehr umfangreich. Auch mit Blumen und Pflanzen wird hier gehandelt.

Die Waren kommen heute nicht mehr per Schiff (Ewer), sondern per Lkw und Flugzeug. Ca. 1,5 Mio. Tonnen Frischwaren werden pro Jahr umgeschlagen und damit ein Umsatz von ca. 2 Milliarden Euro erzielt.

Das sogenannte "grüne Herz der Stadt" überzeugt mit Frische, Qualität und Vielfalt

Besichtigung der Manufaktur Senf Pauli

am 29.01.2019

Ein Bericht von Ulla Bruns

Unsere Gruppe traf sich in einem kleinen Hinterhof an der Hasselbrookstraße., wo in den Räumen einer alten Käserei heute die Manufaktur „Senf Pauli“ ihre Fabrikationsstätte hat.

Begrüßt wurden wir von der Gründerin Eva Osterholz, die hier bereits seit 2008 in erster Linie Senf, aber auch einige Soßen produziert. In einem interessanten Vortrag erfuhren wir viel über den Produktionsprozess und erlebten auch einige Arbeitsschritte „live“. Die Rezepte für inzwischen zwölf verschiedene Varianten mit klangvollen Namen wie „Mord im Orient“, „Mutprobe“ oder „1024 Pixel“ wurden natürlich nicht verraten, verkosten durften wir sie aber.

Nach der Besichtigung der Manufaktur ging es auf der anderen Straßenseite ins Café Brooks. Dieses gemütliche kleine Café entstand aus einer Nachbarschaftsinitiative und verwöhnt seine Gäste jetzt schon seit mehr als sechs Jahren mit selbstgebackenen Kuchen.

Hier konnte beim Klönschnack jeder zu den neuen Eindrücken noch einmal „seinen Senf dazu geben“.

Besichtigung des Schulmuseums

am 16.01.2019

Ein Bericht von Silka Hahn-Weloglawetz.

Die erste Veranstaltung im Neuen Jahr führte uns diesmal ins Hamburger Schulmuseum in die Seilerstraße auf St. Pauli, manchem vielleicht bekannt aus einem Lied von Heidi Kabel:„In der Seilerstraße lernt man auch ganz fix und was soll das mit Latein…“

Unsere Klassenstärke betrug 22 Schüler und damit sehr viel weniger als zu Kaisers Zeiten. Damals waren 50 Schüler keine Seltenheit.

Das Schulmuseum bietet eine anschauliche Darstellung der Hamburger Schulgeschichte seit der Zeit des Deutschen Kaiserreiches (1871 – 1918).

Ein Vortrag und eine Führung durch die Ausstellung gaben uns Einblicke in Schulstrukturen, Erziehungsziele und -methoden, welche lebhaft durch eigene Erfahrungen aus der Schulzeit ergänzt wurden.

Anschließend erlebten wir, gekleidet in „Schuluniformen“, eine sehr strenge Unterrichtsstunde in unserer Klasse, die 4c, mit viel Disziplin (Knicks für die Mädchen und Diener für die Knaben) und Drill (Rohrstock, in der Ecke stehen) sowie Schreibübungen auf der Schiefertafel. Nach dem Singen des Liedes „Hänschen klein ging allein…..“ wurde die Klasse 4c in ihren verdienten Nachmittag entlassen. Aber denkt daran, dass beim nächsten Mal die Hausaufgaben vorzulegen sind.

Allen Schülern hat es großen Spaß gemacht, wobei auch der ernste Hintergrund einer solchen Erziehung rege diskutiert wurde.

Wenn im Alter das Gehen unsicher wird

Nachlese zum Vortrag vom 21. November 2018

Dr. med. Michael Musolf, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und physikalische Medizin vom Evangelischen Amalie Sieveking – Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf, konnte mehr als 130 interessierten Zuhörern die  Zusammenhänge zwischen zunehmendem Alter und abnehmender Mobilität im Alter anschaulich erläutern.

In einem exzellenten Vortrag wurden der Bewegungsapparat und die Physiologie des Gehens dargestellt. Verschiedene Erkrankungen und Mangelerscheinungen wurden als Ursachen für Gangstörungen und Stürze aufgezeigt. Abschließend wurden Therapieansätze im Rahmen der geriatrischen Behandlung und mögliche präventive Maßnahmen aufgezeigt. Einzelne Ansätze konnten in  der lebhaften  Diskussion noch vertieft werden.

Die abschließende Empfehlung für alle lautete: Regelmäßige und vielseitige Bewegung ist die beste Prävention für jeden Einzelnen!

Vereinsevent im MiniaturWunderland

am 07. November 2018

Ein Bericht von Ulla Bruns

Mehr als 450 Mitglieder und ihre Gäste haben die exklusiv für unseren Verein organisierte Sonderveranstaltung „Nachts im Wunderland“ besucht. Abseits der großen Besucherströme konnte die beliebteste Sehenswürdigkeit Deutschlands ausgiebig erkundet werden.

Die Geschichte der Anlage und viele interessante Details zum Aufbau wurden über Lautsprecherdurchsagen vermittelt. Außerdem wurden in zahlreichen Führungen Blicke hinter die Kulissen ermöglicht. So konnten z.B. das Matterhorn von unten, die Rückseite Italiens sowie die Stromtankstelle für den Flughafen und Knuffingen betrachtet werden.

Aber auch die Kommunikation kam nicht zu kurz. Ob beim Snack im Bistro oder beim staunenden Blick auf eine der vielen liebvollen Details der Anlage fanden sich immer wieder kleine Grüppchen zum „Klönschnack“.

Es war ein sehr gelungener Abend!

Trimet Werksbesichtigung

am 23.10.2018

Ein Bericht von Wolfgang Zahn

Sehr viel Zuspruch hat die Werksbesichtigung am 23. Oktober bei „Trimet“ gefunden. Die maximale Teilnehmerzahl von 30 Personen war in kürzester Zeit erreicht.

Die Aluminiumhütte ist eng mit der Geschichte unserer HEW verbunden. Anfang der 70er Jahre hatte der Senat der Stadt Hamburg für die Ansiedlung von Industriebetrieben geworben. Nachdem die Aluminiumproduktion mit einem hohen Bedarf an elektrischer Energie (> 200 MW) geplant war, drängte der Senat die HEW zu einer 200 MW-Beteiligung am NWK-Kernkraftwerk Stade. Die Aluminiumwerke waren damals mit einem 110 kV-Anschluss der größte Kunde der HEW.

Die wechselvolle Geschichte des Standorts begann mit „Reynolds-Aluminiumwerke“, dann folgte „Vereinigte Aluminium Werke“ (VAW) und schließlich kaufte „Trimet“ 2006 – nach einigen Jahren des Stillstands – das nicht mehr genutzte Werk, modernisierte es und nahm die Produktion 2007 wieder auf („Trimet“ steht für Trading in metal).

Die beeindruckende Betriebsbesichtigung unterschied sich deutlich von anderen Werksexkursionen. So gab es keine „Besucherterrassen“ oder andere Absperrungen, die  uns Besucher auf Distanz hielten. Nah am Geschehen konnten wir den Elektrolyseprozess in allen Stufen verfolgen.

Erwähnenswert auf der Homepage des Unternehmens sind die Informationen über die „Virtuelle Batterie“ sowie über die „Flexible Energienutzung für eine sichere und stabile Stromversorgung“.

Trimet Homepage

Die Modellregion Hamburg/Schleswig Holstein als Vorbild für die Energiewende

Nachlese zum Vortrag vom 15. Oktober 2018

Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers präsentierte das Projekt „Norddeutsche Energiewende - NEW 4.0“, ein Projekt der Regionen Schleswig-Holstein und Hamburg, an dem 60 Partner – unter anderem auch Vattenfall und Stromnetz Hamburg – beteiligt sind. Diese einzigartige Innovationsallianz aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hat sich zum Ziel gesetzt, ein System zu entwickeln, dass das Ungleichgewicht aus Erzeugung und Verbrauch mit Hilfe intelligenter Kommunikations- und Steuertechnik optimal in Einklang bringt.

Das messbare Ziel ist dabei Schleswig-Holstein und Hamburg ab 2035 zu 100% mit regenerativer Energie zu versorgen.

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen und damit zum wirksamen Klimaschutz und einer deutlichen Reduktion der Kohlendioxyderzeugung beizutragen, muss die überschüssige Stromerzeugung genutzt werden, entweder durch eine möglichst verlustfreie Speicherung oder durch Umwandlung in andere Energieformen. Das Energiesystem der Zukunft reagiert dabei nicht mehr nur auf die Stromnachfrage, sondern passt sich dynamisch an das Stromangebot an. Dazu werden alle Komponenten des Energiesystems intelligent miteinander vernetzt.

So wird aus einer Stromwende eine Energiewende.

Die fast 100 Teilnehmer verfolgten dem exzellenten Vortrag von Prof. Schäfers mit sehr viel Interesse. Dies belegt auch die anschließend lebhafte Diskussion.

Reisebericht der Gruppenreise nach Masuren vom 14.-21.08.2018

Zusammenfassung

Mit 89 Teilnehmern hat die professionell organisierte Reise vom 14.08.2018 bis zum 21.08.2018 in die Masuren stattgefunden. Die Reise führte über Stettin zunächst nach Swieszyno. Die Reise bot zahlreiche Attraktionen: Altstadtbesichtigungen wie zum Beispiel in Danzig, in Thorn und in Posen, eine Führung durch die Marienburg und Rundfahrt in der Johannisburger Heide.

Lesen Sie den vollständigen Reisebericht und betrachten die Bildergalerie hier.

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